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manifestde [2026/04/27 15:39] – aangemaakt Arend Smildemanifestde [2026/04/28 17:06] (huidige) – verwijderd Arend Smilde
Regel 1: Regel 1:
-Unbeschwert offline, ungezwungen online +
-"Offline Moet Kunnen" (Offline muss möglich sein) ist ein Initiativ für Menschen und +
-Organisationen, die es für wichtig halten dass die Möglichkeit offline zu leben erhalten bleibt, und +
-dass es für Menschen, die online gehen möchten, immer möglich ist, dies mit (freier) Software und +
-Hardware zu machen, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht und Daten der Nutzer nicht +
-missbraucht werden. +
-„Offline Moet Kunnen“ richtet sich auf Fragen und Probleme wie: +
-Das zurückdrängen von Bargeld +
-Das immer seltener werden von Dienstleistungen ohne Smartphone +
-Das immer häufigere Angebot von Dienstleistungen über (nicht offene) Apps und App-Stores, bei +
-denen Menschen einseitigen Bedingungen der Anbieter zustimmen müssen +
-Abnehmende Kontrolle über personenbezogene Daten, die von und über Menschen gesammelt +
-werden +
-Zunehmende (digitale) Komplexität, um einfache Dinge zu regeln und funktionstüchtig zu machen +
-Denken Sie dabei an alltägliche Situationen wie: +
-Zahlungen tätigen und empfangen (bar und online) +
-Regeln und Erhalten von Pflege (Hausarzt, Zahnarzt, Apotheke, Krankenhaus) +
-Folgen des Unterrichts (Schülerregistrierungen, Lernmaterialien und Umgebungen) +
-Kontakt mit den Behörden (Identifikation, Auszahlungen, Genehmigungen, Steuern) +
-Reisen (öffentlicher Verkehr, Parken, Taxi, Reisedokumente, Führerschein) +
-Energie und Wasser abnehmen (intelligente Zähler) +
-Geräte, die nur mit Online-Verbindung gut funktionieren +
-Was wird „Offline Moet Kunnen“ machen? +
-Tipps sammeln und veröffentlichen für ein sorgenfreies Leben sowohl offline als zwanglos online. +
-Die Entwicklung eines Gütesiegels „Offline Moet Kunnen“ für Offline- und Online-Freiheit +
-Die Zusammenarbeit suchen und Kräfte bündeln mit verwandten (gesellschaftlichen) +
-Organisationen +
-Möchtest du da mitmachen? Wir werden uns freuen über Tips und weitere Vorschläge. +
-------------------------------------------------------- +
-Erklärung zum Manifest "Offline Moet Kunnen" +
-Manifest +
-Warum? Offline leben und zwanglos online mitmachen wird immer schwieriger. Das Smartphone +
-durchdringt immer mehr den Alltag. Bei der Digitalisierung von Gesellschaftliche Interaktionen und +
-Handlungen werden Apps und Smartphone immer mehr in den Mittelpunkt gestellt. Beispielsweise +
-bei Terminvereinbarungen, Meetings, Kartenlesen, Zugfahrten planen und Tickets kaufen, aber +
-auch bei Bankgeschäften, Gesundheitsversorgung und offiziellen Handlungen wie der +
-Identifizierung für ein Bankkonto. +
-Mit dem Aufkommen dieser digitalen Technologie fallen immer häufiger alternative Möglichkeiten +
-weg, um auf Informationen, Produkte und Dienstleistungen zuzugreifen. Für Menschen, die kein +
-Smartphone (Handy) benutzen möchten oder können, gibt es immer weniger Möglichkeiten, am +
-gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Situationen von „Digitalzwang“ nehmen immer extremere +
-Formen an: +
-Konto eröffnen? Bei verschiedenen Banken sind Sie ohne „smartes“ Handy nicht mehr willkommen +
-und die Dienste hängen von einem Google- oder Apple-Konto ab. +
-Ein Auto mieten? Früher reichte es nur einen Führerschein vor zu zeigen, jetzt ist auch noch ein +
-Smartphone erforderlich. +
-Das Einloggen erfolgt zunehmend über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), bei der +
-stillschweigend davon ausgegangen wird, dass die Verwendung eines „smarten“ Telefons +
-selbstverständlich ist; wer das nicht kann oder will, steht vor einer verschlossenen Tür. +
-Das Ablesen der Erträge von Solarmodulen, die Lautstärkeeinstellung eines Hörgeräts, das Ein- und +
-Ausschalten einer Lampe – für immer mehr Dinge wird von Menschen erwartet, online zu sein und +
-ein Smartphone zu benutzen. +
-Darüber hinaus wird das Internet von kommerziellen und politischen Interessen dominiert, und die +
-Beeinflussung des Verhaltens des Einzelnen und das Erlangen persönlicher Daten werden immer +
-selbstverständlicher. Das hat negative Auswirkungen auf den Bereich der Privatsphäre, der +
-persönlichen Ruhe und des achtsamen Lebens, die mentale und physische Entwicklung von Kindern +
-sowie die Beziehungen zwischen Bürgern und Behörden. +
-Denken Sie auch an Themen wie gefälschte Nachrichten, Polarisierung, Energie- und +
-Rohstoffverbrauch, die Konzentration von Macht in unkontrollierten Händen und die zunehmenden +
-Risiken, die diese Konzentration bei Ausfall oder Datenlecks mit sich bringt. Eine ernsthafte +
-Abwägung der Vorteile gegenüber all diesen Nachteilen findet zu wenig statt. Und dabei wird es +
-immer schwieriger zwanglos online zu gehen. +
-Die Freiheit, offline zu leben, und die Möglichkeit, selbst die Kontrolle über das eigene Online- +
-Leben zu haben, sind wichtig für alle Menschen. Sie sind eine wesentliche Voraussetzung für die +
-menschliche Freiheit. +
-Was will Offlinemoetkunnen erreichen? +
-Wir, eine informelle Gruppe besorgter Bürger, machen uns Sorgen über das Verschwinden dieser +
-Freiheit und wollen diese Entwicklung stoppen. Wir möchten erreichen, dass die Teilnahme am +
-gesellschaftlichen Leben und das direkte menschliche Miteinander überall offline und jederzeit +
-möglich bleiben. Organisationen sollten telefonisch und per Post erreichbar bleiben, einen Termin +
-beim Arzt oder Zahnarzt sollte man auch ohne Smartphone und ohne Internetverbindung +
-vereinbaren können und es sollte weiterhin überall die Möglichkeit geben bezahlen zu können, ohne +
-digitale Spuren zu hinterlassen. +
-Darüber hinaus streben wir ein offenes Internet an (Open Source) mit Apps und Betriebssysteme die +
-für Privatsphäre, Transparenz und Wahlfreiheit bürgen. Damit Menschen, die ein Smartphone, eine +
-App oder eine Website nutzen, sicher sein können, dass ihre privaten Daten nicht (unbemerkt) +
-gesammelt und an den Höchstbietenden verkauft werden. +
-Was wollen wir machen? +
-1. Wir sammeln und veröffentlichen Tips um Offline- und Zwanglos-Online leben zu können. +
-Wir bieten einen Sammelpunkt für dokumentierte Informationen über laufende Aktionen sowie +
-offene Fragen und Anfragen im Zusammenhang mit -Offline Muss Möglich sein- bereit. Wenn die +
-Menge des gesammelten Materials ausreichend ist, suchen wir auf dessen Grundlage und in +
-Absprache mit den Beteiligten nach einer öffentlichen Bekanntmachung. +
-Zur Unterstützung praktischer Hilfeanfragen führen wir eine Übersicht über möglicherweise +
-nützliche Erkenntnisse und Organisationen, und wir überlegen, die gesammelten Erkenntnisse über +
-die Website und/oder einen Newsletter zu veröffentlichen. +
-2. Entwicklung eines Gütesiegels für offline und online Freiheit. +
-Uns ist aufgefallen dass viele Organisationen von digitalen Technologien und Entwicklungen +
-profitieren und dabei, absichtlich oder unbeabsichtigt, Schritt für Schritt die Möglichkeiten +
-beeinträchtigen problemlos offline oder ohne Zwang online mit zu machen. Wir werden daher an +
-einem Gütesiegel und einer Selbstbewertung arbeiten, um diese Organisationen dazu an zu regen, +
-positive Veränderungen durch zu führen und sichtbar zu machen dass sie sich dafür einsetzen, dass +
-Menschen weiterhin offline und ohne Zwang online willkommen sind. +
-3. Zusammenarbeit suchen und Kräfte mit verwandten (gesellschaftlichen) Organisationen bündeln. +
-Es gibt bereits viele (gesellschaftliche) Organisationen, die wie wir, die Sorge um den digitalen +
-Ausschluss teilen. Sie setzen sich dafür ein, jeweils aus ihren eigenen Prioritäten und +
-Fachkenntnissen, um unsere Freiheit offline und online zu verteidigen oder zurückzugewinnen und +
-Menschen in ihrem persönlichen Kampf zu unterstützen. Es gibt jedoch auch viel Zersplitterung. +
-Wir werden deswegen nach mehr Verbindung suchen.+